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Gerätschaften
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Masken
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3 Stk
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Dräger Nova RA
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1982
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Flaschen 6l
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6 Stk
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1982
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Pressluftatmer
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3 Stk
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PA 80/1800
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1982-1999
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Pressluftatmer
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3 Stk
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PA 94 PLUS 1800
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1999
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Atemschutzgeräte
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Die Feuerwehr Kirchenlandl verwendet derzeit, 3 Stück Pressluftatmer der Marke Dräger mit der Bezeichnung PS 94 PLUS 1800.
Seit 1982 werden auch bei unserer Feuerwehr Atemschutzgeräte verwendet. Die ersten Geräte waren ebenfalls von der Firma Dräger PA 80/1800, diese wurden jedoch bei der Anschaffung der neuen Geräte 1992 ausgeschieden.
Pressluftatmer sind umluftunabhängige Atemschutzgeräte, die den Träger mit Atemluft auseiner Druckluftflaschen mit einem Fülldrücken von 300 bar versorgen. Pressluftatmer werden für alle Arbeits- und Rettungsaufgaben eingesetzt.
Verwendung:
Enthält die Umgebungsluft zu wenig Sauerstoff, weniger als 17 Vol.-%, oder sind giftige Gase vorhanden, die durch Gas- oder Kombinationsfilter nicht absorbiert werden können und ist die Art und/oder die Konzentration der Atemgifte unbekannt, muss umluftunabhängiger Atemschutz verwendet werden. Hier werden daher Pressluftatmer verwendet. Aufgrund der begrenzten Luftmenge ist jedoch die Einsatzzeit meist auf 15 - 45 Minuten begrenzt. Die Einsatzdauer ist abhängig vom Alter des Geräteträgers, von der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Art der Belastung im Einsatz.
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Aufbau eines Atemschutzgerätes
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Die Atemschutzgeräte haben Flaschen, in denen die Luft mit 300 bar gespeichert ist. Die Flaschen bestehen aus Stahl. Da man die Luft nicht mit diesem hohen Druck einatmen kann, befindet sich vor der Atemschutzmaske ein Lungenautomat, dem ein Druckminderer vorgebaut ist. Dieser reduziert den Luftdruck von 300 bar auf den sogenannten Mitteldruck von 5 bis 8 bar (je nach Gerätetyp). Der Lungenautomat ist eine atemgesteuerte Dosiereinrichtung, die den Mitteldruck auf einen vom Menschen atembaren Niederdruck (im Millibar-Bereich) reduziert und nur die Luftmenge freigibt, die man einatmet.
Es gibt Lungenautomaten in Normaldruckausführung und Überdruckausführung. Bei der Normaldruckausführung wird nur das einzuatmende Luftvolumen freigegeben. In der Überdruckausführung, die auch wir verwenden, wird die gesamte Atemschutzmaske unter Druck gesetzt, um ein Eindringen von Schadstoffen in die Maske zu verhindern.
Wir verwenden 300-bar-Geräte mit einer Druckluftflasche aus Stahl mit 6 Liter Volumen (=1.636 l Atemluft).
Die Flaschen sind auf einem Tragegestell befestigt, dass zum besseren Tragen gepolstert oder schalenförmig ist. Die Tragegurte und der Bauchgurt sind verstellbar und müssen beim Tragen fest sitzen. Sie sind schwer entflammbar und aus verrottungsfestem Material hergestellt.
Druckkontrolle
Zur Kontrolle hat man ein Manometer (auch Finimeter bezeichnet), auf dem man laufend beobachten kann, wie hoch der Luftdruck in der Flasche noch ist. Zum Schutz, dass die Luft in der Flasche zu Neige geht, gibt es eine akustische Warneinrichtung in Form einer Signalpfeife, die bei einem Druck zwischen 50 und 60 bar zu pfeifen beginnt. Das Warnsignal ist kein Rückzugssignal, da je nach den örtlichen Gegebenheiten der Rückweg länger dauern kann als die noch verbliebene Luft reicht.
Wichtig sind auch die durchzuführende Atemschutzüberwachung, regelmäßige Druckkontrolle sowie die Berechnung der Zeit des Rückzugweges (das Doppelte des Anmarschweges). Der Rückzug wird truppweise angetreten und richtet sich nach dem Geräteträger mit dem größten Atemluftverbrauch.
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Atemschutzgeräteträger mit Ausrüstung
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Sicherheitsmaßnahmen
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Eine weitere neue Sicherheitsmaßnahme bei umluftunabhängigen Atemschutzgeräten ist der sogenannte Totmannwarner oder Bewegungslosmelder und die elektronische Atemschutzüberwachungstafel. Beide Geräte wurden im November 2008 von unserer Wehr angeschafft.
Die neue Dräger REGIS 300 Überwachungstafel ist eine handliche und robuste Tafel zur ständigen Überwachung von Atemschutz-Geräteträgern, die sich im Einsatz befinden. Sie dient der Kontrolle von Einsatzzeiten sowie der automatische Zwischenalarmierung – nach Ablauf von fest definierten Zeiten(für den Rückzug). Denn: Einsatzkontrolle kann lebensrettend sein!
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Totmannwarner
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Atemschutztotmannmelder Hersteller: Interspiro Alarmsignal: min. 98dBA auf 3 m Anzeige: optische und akustische Anzeige
Zur Sicherung der Atemschutztrupps setzt die Feuerwehr Verl sog. "Totmannwarner" oder auch"Bewegungslosmelder" vom Typ SUPER PASS II der Firma Interspiro ein. Hierbei handelt es sich um ein persönliches, multifunktionelles Alarmsicherheitssystem, das an jedem Atemschutzgerät angebracht ist und somit jeder Einsatzkraft unter Atemschutz zur Verfügung steht.
Das Gerät wird automatisch bei Entnahme des Sicherheitsbügels aktiviert. Für den Fall, dass der Träger des Gerätes länger als ca. 25 sec bewegungslos ist, schaltet sich der Alarm ein. Benötigt der Träger sofortige Hilfe, kann der Alarm auch jederzeit manuell ausgelöst werden.
Gleichzeitig enthält das Gerät auch einen Temperaturalarm. Diese Eigenschaft ist hilfreich, um dem Träger zu signalisieren, dass die maximale Temperatur zur Funktion der elektronischen Komponenten des Gerätes erreicht ist (bei 195°C nach ca. 6 min.).
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Funktionsweise Totmannwarner
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Nach Entnahme des Sicherheitsbügels wird das Gerät aktiviert und zeigt den aktiven Zustand mit andauerndem Blinken von vier gelben LED's an. Wenn nun innerhalb von ca. 18-23 Sekunden keine Bewegung festgestellt wird, aktiviert sich das Vorwarnsystem. Die gelben LED-Blinklichter werden durch rotblinkende Signale unterbrochen und es ertönen lauter werdende Warnsignale.
Wenn SUPER PASS II nach dem Voralarm ca. 30-35 Sekunden keine Bewegung registriert, geht die Einheit in den Hauptmodus über. Das rote Blinklicht pulsiert nun ständig, die akustischen Warnsignale werden in rascher Folge sehr laut abgegeben. (> 98dBA auf 3m)
Der Vor- und auch der Hauptalarm können durch Bewegung oder durch manuelles Rückstellen wieder aufgehoben werden. Das Gerät stellt sich dann automatisch zurück und geht wieder in den aktiven Überwachungsmodus.
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Geräteträger
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Höbenreich Klaus
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13.06.1990
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ATS-Geräteträger und ATS-Wart
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Großmann Alois
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15.05.1987
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ATS-Geräteträger und ATS-Wart
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Edlinger Harald
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15.03.1995
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ATS-Geräteträger
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Längauer Felix
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15.03.1995
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ATS-Geräteträger
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Füreder Harald
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20.05.1998
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ATS-Geräteträger
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Grader Harald
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23.06.1999
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ATS-Geräteträger
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Feldbauer Josef
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23.06.1999
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ATS-Geräteträger
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Baumgartner Christian
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07.06.2000
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ATS-Geräteträger
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Deutschmann Thomas
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07.11.2007
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ATS-Geräteträger
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Grabner Matthias
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April 2009
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ATS-Geräteträger
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Schröcker Heimo
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Oktober 2009
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ATS-Geräteträger
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